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Foto von Angelica Gioiele

A3+ Architects – Europäische Plattform für Architekturkultur und Innovation ist ein 2025 gegründetes Architektenkollektiv, das aus der Synergie und Erfahrung von Vincenzo Gioiele, Matthias Schmidt und Tommaso Vecci hervorgegangen ist. Mit Büros in Lugano, Weimar und Neapel vereint das Kollektiv unterschiedliche kulturelle und gestalterische Traditionen und kombiniert Sensibilitäten und Ansätze, die von Architektur und Stadterneuerung bis hin zu technologischer Innovation und Nachhaltigkeit reichen.

Die Zusammenarbeit der drei Gründer beschränkt sich nicht auf die Summe ihrer Erfahrungen, sondern stellt ein wahres kreatives Labor dar, das in der Lage ist, die globalen Herausforderungen der modernen Architektur anzugehen, wobei besonderes Augenmerk auf lokale Gegebenheiten und die einzigartigen Merkmale jedes Gebiets gelegt wird.

A3+ Architects zeichnet sich durch einen multidisziplinären Ansatz und eine enge Zusammenarbeit der Mitglieder aus. Die Kombination der vielfältigen beruflichen und kulturellen Erfahrungen der drei Gründer ermöglicht es dem Team, jedes Projekt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und Lösungen zu entwickeln, die nicht nur die technischen und funktionalen Anforderungen, sondern auch die sozialen und emotionalen Bedürfnisse der Nutzer erfüllen.

Das Studio hat sich zum Ziel gesetzt, Projekte in globalen Kontexten anzugehen und dabei stets eine enge Verbindung zur lokalen Kultur und den Besonderheiten des jeweiligen Gebiets zu wahren.

Porträts von Simona Manna

Vincenzo Gioiele (geb. 1970 in Lugano) absolvierte seine Ausbildung und berufliche Weiterbildung im Tessin. Nach einem Praktikum im Architekturbüro Sandro Cantoni erwarb er 1996 sein Diplom als Technischer Assistent am Berufsbildungszentrum Trevano. Von Beginn seiner Karriere an entwickelte er ein ausgeprägtes Gespür für den ökologischen und landschaftlichen Kontext und richtete seinen Entwurfsansatz auf Qualität und Detailgenauigkeit aus. Anschließend leitete er im Studio Silvio Tarchini (Tarchini-Gruppe) das technische Büro und die Bauleitung und erwarb dabei umfassende Expertise im technischen und finanziellen Management komplexer Bauprojekte, vorwiegend im Gewerbe- und Industriebau. Parallel dazu arbeitete er freiberuflich für Studio F. Ghelfa SA und Studio Sandro Cantoni und verantwortete eigenständig bedeutende Bauprojekte. 2001 gründete er in Lugano das Architekturbüro GIEFFE Studio mit, über das er zahlreiche Immobilientransaktionen, häufig für private Eigentümer, abwickelte und dabei gestalterische Herausforderungen in komplexen geomorphologischen Kontexten meisterte. Seine Arbeit zeichnet sich durch die Optimierung von Bauprozessen aus, von der Machbarkeitsphase bis zur Bauausführung, mit besonderem Fokus auf Materialauswahl, Kostenmanagement und Ausführungsqualität. Sein Ansatz vereint technisches Fachwissen, unternehmerisches Denken und ein ständiges Streben nach architektonischer Innovation. Im Laufe seiner Karriere hat er zahlreiche Baustellen geleitet und koordiniert und dabei eng mit verschiedenen Partnern zusammengearbeitet.

Öffentliche Einrichtungen, Institutionen und Privatpersonen tragen zur Transformation städtischer, infrastruktureller und Wohnräume bei. Seine Projekte zeichnen sich durch den Einsatz fortschrittlicher Technologien in komplexen Kontexten aus und definieren eine kohärente, funktionale und innovative Architektursprache.

Matthias Schmidt (Weimar, 1975) studierte Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar und der Universität Neapel Federico II. Dort entwickelte er einen Entwurfsansatz, der den mediterranen Kontext berücksichtigt. 2002 schloss er sein Studium mit dem Diplom in Architektur ab. Schon früh interessierte er sich für das Zusammenspiel von gebautem Raum, lokaler Kultur und ökologischer Nachhaltigkeit.

Seine berufliche Laufbahn begann er bei Richard Brosi und Partner in Chur, wo er als Designer tätig war und am Aufbau einer Abteilung für Architekturwettbewerbe mitwirkte. Von 2005 bis 2015 arbeitete er im Studio GIEFFE in Lugano, Schweiz, und war aktiv am Wachstum des Unternehmens sowie an der Realisierung zahlreicher Wohnbauprojekte beteiligt. In dieser Zeit beschäftigte er sich mit den Themen zeitgenössisches Wohnen und Raumqualität im Kontext der alpinen und urbanen Landschaft.

Seit 2016 arbeitet er mit Hartung & Ludwig in Weimar zusammen, wo er Projekte mit einem starken Fokus auf ökologischer Nachhaltigkeit und innovativem Design koordiniert. Dazu gehört das Projekt „Living the new ecological Porous Garden“ in Wernigerode, das in Zusammenarbeit mit dem Paduaer Studio CoPE entstand. Parallel dazu trieb er den Aufbau einer Wettbewerbsabteilung und einer internen Kommunikationsstruktur voran.

2016 gründete er glueckskind & schmidt, ein Studio, das interdisziplinär die Beziehungen zwischen Architektur, Raum und Design erforscht. Seine Arbeit wird von Wettbewerben, Kunststudien und Publikationen begleitet. Die Bücher „Altstadtperlen Weimar“ (2017) und „Weimarer Landpartie“ (2019), erschienen im Rhino-Verlag Ilmenau, für die er Konzept, Layout und Fotografien verantwortete, bieten eine visuelle Reflexion über die Stadt- und Landlandschaft Thüringens.

Seit September 2016 Mitglied der Architektenkammer Thüringen (AKT) / berechtigt zur Einreichung von Bauvorhaben

Juli 2007 – Juli 2015 Mitglied der Ingenieur- und Architektenkammer des Kantons Tessin (OTIA)

Juli 2006 – Juli 2017 Einzelmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Ingenieure und Architekten (SIA)

Tommaso Vecci (Neapel, 1975) studierte Architektur an der Universität Neapel Federico II und der Bauhaus-Universität Weimar und schloss sein Studium 2001 in Neapel bei Nicola Pagliara ab. In den ersten Jahren nach seinem Abschluss arbeitete er mit Fernando Menis auf Teneriffa zusammen. 2005 gründete er sein eigenes Architekturbüro in seiner Heimatstadt Neapel. Schon früh erforschte er die Beziehung zwischen italienischer und spanischer Architektur durch Studienreisen und Entwurfsexperimente. 2007 veröffentlichte er theoretische Betrachtungen über die Werke von Rafael Moneo und Guillermo Vázquez Consuegra.

Aufbauend auf einer fundierten theoretischen Grundlage erforschen die Projekte die Möglichkeit, zeitgenössische Architektur mit der Essenz antiker Baukunst zu verbinden und architektonische Entwürfe an lokale Gegebenheiten, historische Traditionen und die Bedürfnisse der Gemeinschaft anzupassen. Die Entwurfsarbeit wurde stets von Forschung begleitet, die durch die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben dokumentiert wurde. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen verliehen, darunter der erste Preis 2012 für den Entwurf des neuen Rathauses von Rodano (Italien). 2011 war das Santiago-Ydanez-Museum in Jaén (Spanien) Finalist in einem internationalen Wettbewerb unter dem Vorsitz von Manuel Aires Mateus.

Seine Projekte und Entwürfe wurden in nationalen und internationalen Magazinen sowie Branchenportalen veröffentlicht und in Gruppenausstellungen in Italien und im Ausland gezeigt. Von 2015 bis 2018 arbeitete er in der Schweiz für Gieffe Studio und Mischa Groh und wirkte an der Gestaltung mehrerer Wohngebäude mit.

Nach seiner Rückkehr nach Neapel im Jahr 2018 gründete er TVS – Tommaso Vecci Studio , ein Studio, das seine in Italien und im Ausland gesammelten kulturellen und beruflichen Erfahrungen vereint. 2024 wurde das Projekt Casa R für die Wanderausstellung „Neue Normalitäten, Räume, Architekturen und Menschen“ ausgewählt, und im selben Jahr wurde das Projekt Casa SR für die von Luigi Prestinenza Puglisi kuratierte Ausstellung „Hyperregionalismus“ ausgewählt. Seit 2024 ist er Lehrbeauftragter für Innenarchitektur am DiArch – Fachbereich Architektur der Universität Neapel Federico II.

TEAM

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Camilla Palma (Neapel, 1998) studiert Architektur an der Universität Neapel Federico II.

Seit 2019 arbeitet sie im Studio von TVS – Tommaso Vecci , wo sie ihre Designpraxis weiterentwickelt und ausgebaut hat und aktiv an zahlreichen Projekten im Bereich Innenarchitektur und Ausstellungsgestaltung mitwirkt. Ihre berufliche Laufbahn wird zudem durch die aktive Teilnahme an Architekturwettbewerben und weitere Forschung unterstützt.
Im Jahr 2024 wirkte er an der Lehrtätigkeit am DiArch - Department of Architecture Federico II in Neapel in den Kursen für Innenarchitektur und Ausstellungsdesign von Tommaso Vecci mit.
Seit 2025 arbeitet er mit A3+ Architects zusammen.

Alessia Ficuciello (Avellino, 2001) studierte Architektur an der Universität Neapel Federico II und bereicherte ihre akademische Laufbahn in Spanien an der Escuela de Arquitectura de Toledo, was ihr die Möglichkeit bot, eine andere Design- und Kultursensibilität zu erkunden.

Für sie ist Architektur eine fortwährende Erkundung: von Details, Farben und Formen bis hin zum direkten Dialog mit dem Material, das sich unter ihren Händen verändert. Die Sprache des Raumes und die Wahrnehmungsqualität von Umgebungen prägen ihren gestalterischen Ansatz.

Seit 2025 arbeitet er mit A3+ Architects zusammen.

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